Erfolge

Neben unzähligen BHV/HBW- und SHV-Meisterschaften erreichte der TSVMH auch mehrere deutsche und einen internationalen Meistertitel:
Deutscher MeisterHalle 2016Mädchen A
Deutscher MeisterHalle 2013männliche Jugend B
Deutscher MeisterFeld 2012männliche Jugend B
EuropapokalsiegerHalle 2011Damen
Deutscher MeisterHalle 2011Knaben A
Deutscher MeisterHalle 2010Damen
Deutscher VizemeisterHalle 2003Damen
Deutscher VizemeisterHalle 2002Damen
Deutscher MeisterHalle 1999weibliche Jugend
Deutscher MeisterHalle 1998weibliche Jugend
Deutscher MeisterHalle 1996Mädchen A
Deutscher MeisterFeld 1981männliche Jugend A
Deutscher MeisterFeld 1979männliche Jugend B
Deutscher MeisterFeld 1978männliche Jugend B
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Hall of Fame

Aus den Reihen vieler guter und sehr guter Hockeyspielerinnen und Hockeyspieler des TSVMH haben folgende unserer Spielerinnen und Spieler besondere Glanzlichter gesetzt:
Ulli KlaesOlympiasieger 1972 
Michael MetzOlympiasieger 1992Michi Metz 1992
Fanny RinneEuropameisterin 1998 (U21)
Europameisterin Halle 2002
Weltmeisterin Halle 2003
Olympiasiegerin 2004
Champions Trophy Siegerin 2006
Weltmeisterin Halle 2011
Fanny Rinne - Olympiasiegerin Athen 2004
Tonja FabigWeltmeisterin Halle 2011
Europameisterin Halle 2012
Europameisterin Feld 2013
Suse Schulz-LinkholtEuropameisterin Halle 2012
Sarah HellerEuropameisterin 2002 (U16)
Europameisterin 2006 (U21)
Maximilian Schulz-LinkholtEuropameister Halle 2016
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Dreifach-Olympiagold-Trainer Markus Weise

Markus Weise beim Olympiasieg in Peking 2008Einen besonderen Platz in den Annalen des Vereins hat sich TSV-Gewächs Markus Weise verdient, der es als erster Trainer überhaupt geschafft hat, nacheinander mit einer Damen- und einer Herren-Nationalmannschaft olympisches Gold zu erringen.
Kam das Gold 2004 in Athen mit dem deutschen Damenteam - der "Wundertüte" - die er erst zur EM 2003 als Weltranglistensiebte übernommen hatte, eher überraschend, so konnte er das nach dem deutschen Weltmeistertitel 2006 übernommene, nominell mitfavorisierte Herrenteam von einer eher durchwachsenen EM 2007 über einen Qlympic Qualifier in Japan bis zur Goldmedaille in Peking 2008 führen und hat damit internationale Hockeygeschichte geschrieben.

"Gold-Schmied" Weise weiß wie's geht - SZ vom 23.08.2008

Portrait in der BZ vom 22.08.2008

Sein erfolgreiches Wirken für den deutschen Hockeybund war danach aber noch lange nicht beendet. 2011 wurde Markus wegen seiner dauerhaft erfolgreichen Arbeit als Hockey-Bundestrainer vom Deutschen Olympischen Sportbund DOSB zum Trainer des Jahres ausgewählt.
Im Sommer 2012 schaffte er bei den Olympischen Spielen in London mit den Herren die fantastische Wiederholung des Olympiasieges. Und selbst in einem Zwischenjahr wie 2013, in dem erfahrene Spieler zurücktreten bzw. für Prüfungen pausieren, führte er nachdem man sich bereits im Frühsommer den Sieg bei der World League Zwischenrunde und damit die Qualifikation zur WM 2014 gesichert hatte, ein stark verjüngtes Team bei der EM im belgischen Boom zum erneuten Europameistertitel 2013.

Die öffentliche Wertschätzung ist inzwischen so groß, dass seine Expertenmeinung zu erfolgreicher Trainingsarbeit mit Mannschaften, der Situation von Trainern im deutschen Leistungs- und Breitensport und zum Zustand des Sports in Deutschland im allgemeinen in großen Zeitungen und im öffentlichen Fernsehen heute sehr gefragt ist.
Im Herbst 2015 ergriff Markus die große persönliche Chance, dem Deutschen Fußballbund bei Konzeption und Aufbau der Trainerschule im neuen DFB-Fußballzentrum zu unterstützen, das derzeit in Frankfurt gebaut wird und gab deshalb das Amt des Hockeybundestrainers ab.

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Ehrenmitglieder

1. Ehrennadel in Silber für Ehrenpräsident Martin StahlMartin Stahl bei der Verleihung der EhrennadelAm Freitag den 21. Juli 2007 wurde Dank des Geheimhaltungsvermögens seiner Frau Birgit völlig überraschend der erste Ehrenpräsident und Mitbegründer des TSV Mannheim Hockey e.V. von seinen Nachfolgern nebst Ehefrauen und Kindern gegen 20 Uhr von zu Hause abgeholt, um ihm in sehr persönlicher Runde bei hervorragendem Essen und Wein „Danke Schön“ für die vielen Jahre des außerordentlichen Einsatzes für den Hockeyverein zu sagen.
Aus Respekt vor dieser Leistung steckte ihm dabei unser sportlicher Leiter Matthias Wossidlo (links) einen sog. „Erlkönig“ in Form einer silbernen Ehrennadel des TSV Mannheim Hockey an.
Martin Stahl, der seine Vereinsarbeit niederlegen musste, als sich ihm eine einmalige berufliche Chance in Leipzig bot, steht dem Verein nach wie vor als „Berater“ und „Hockeyvater“ zur Verfügung, zumal der Rest der Familie zum Glück nach wie vor im TSV Mannheim Hockey lebt !!! (Bild zum Vergrößern anklicken)
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TSVMH Sommercamp prämiert


Am 7. März 2007 wurde dem Sommercamp des TSVMH, durch das Mannheimer Bündnis für Familie unter Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Mechthild Fürst-Diery das Gütesiegel "Familienfreundliches Mannheim: Wir sind dabei!" verliehen. Mit dieser Auszeichnung sollen Angebote herausgestellt werden, die Familien fördern und Mannheim auf dem Weg zu einer noch familienfreundlicheren Stadt voranbringen.Verleihungsurkunde
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1999 Grünes Band des DOSB

Banner das Grüne Band Bereits im Jahr 1999 wurde der damaligen Hockeyabteilung des TSV Mannheim 1846 e.V. vom Deutschen Olympischen Sportbund das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung verliehen.
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Chronik 1917-1924

Nachfolgend ein ungekürzter Originalauszug aus der
"Jubiläumsschrift zum 50jährigen Bestehen der Hockeyabteilung des TSV 1846" aus dem Jahre 1967:

Jubiläumsschrift 1967
Jubiläumsschrift 1967

Während der Wirren des 1. Weltkrieges wurde am 4. März 1917 die Abteilung von sportbegeisterten jungen Menschen ins Leben gerufen. Mit großem Mut ging eine kleine Schar von Idealisten daran, eine Lücke im sportlichen Leben unseres Vereins zu schließen und eine Hockeyabteilung zu gründen. Dieser Zusammenschluss war der einzige seiner Art im Deutschen Hockeybund während des ersten Weltkrieges.
Die Gründungsmitglieder waren R. Jost, R. Schröder, R. Rabenstein, H. Fanz, W. Silberzahn und H. Rausch.

Die Verwirklichung dieser Idee war für diese "vollkommenen Neulinge im Hockeysport" jedoch sehr schwer. Die Schwierigkeiten lagen nicht nur in der Gewinnung des damaligen Vorstandes des Hauptvereins für diese Idee, der die Auffassung vertrat, dass mit der Aufnahme des Hockeysports das ganze Gefüge des Vereins ein anderes würde, sondern auch in der Bereitstellung der erforderlichen Geldmittel für Sportgeräte und Sportkleidung.

In viele Sitzungen des Hauptvorstandes wurde das Thema "Hockey" hineingetragen und immer wieder diskutiert bis schließlich die Abteilung gegründet werden konnte. In dieser Phase wurde R. Jost zum Pionier des Hockeysports in unserem Verein. Nicht lärmende Gründungsfeierlichkeiten, sondern eine große Portion Idealismus und treue Kameradschaft waren das Merkmal der Entstehung unserer Abteilung. Aus den Reihen dieser damals 16- und 17jährigen Sportler bildete sich unter R. Jost eine umsichtige Leitung, die es verstand, immer mehr die Hockeybegeisterung der Kameraden zu wecken und so der Abteilung neue Anhänger zuzuführen. Daher konnte sich schon nach kurzer Zeit dem Hockeyclub Heidelberg eine komplette Mannschaft zum Wettspiel stellen. Es folgten Spiele gegen andere Heidelberger Mannschaften und den VFR Mannheim mit zum Teil hohen Niederlagen.


Die sportlichen Erfolge waren daher in den ersten beiden Jahren begrenzt, doch langsam aber stetig ging es vorwärts. Die Abteilung aus fast gleichaltrigen jungen Spielern setzte sich durch, weil sie von Anfang an mit letzter Konsequenz auf sportliche Disziplin hielt. Bereits nach einem Jahr konnten zwei Mannschaften gestellt werden.
Erstes markantes Ereignis war 1919 die Teilnahme am Osterturnier des Hockeyclub Heidelberg und ein Jahr später dem des VFR. Höhen und Tiefen sportlicher Leistung mußte die junge Abteilungsleitung schon damals kennenlernen: "Mit Genugtuung sei festgestellt, daß unsere Mannschaft die Krise der letzten Zeit überwunden hat und daß ein fleißiges Üben, ein gutes Sichverstehen und der Wille zum Sieg als guter Kern in der Mannschaft steckt".

Auch die Bedeutung eines leichtathletischen Trainings als Ergänzung und Stärkung der Kondition wurde in der Gründerphase bereits erkannt und von den aktiven Spielern gefordert. Einer Vereinszeitschrift aus dem Jahre 1920 entnehmen wir: "Erfreulicherweise beteiligt sich die Mehrzahl unserer Spieler am Leichtathletiktraining, doch fehlt noch mancher, der es unbedingt notwendig hätte. Nur wenn jeder seiner Trainingspflicht nachkommt, können unsere Mannschaften den Gegnern mit Selbstvertrauen begegnen". Diese Erkenntnis hat auch heute noch ohne Einschränkung Gültigkeit.
Seit Herbst 1920 stellt die Abteilung drei Herrenmannschaften, gespielt wird auf einem Platz bei der Lieselotteschule. Was noch fehlt ist eine Damenmannschaft und so setzt sich die Abteilungsleitung die Aufgabe, ein Damenteam zu bilden.
Wie populär der Hockeysport in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg war, beweist die Tatsache, dass 1920 im Raum Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen bereits 9 Vereine den Hockeysport ausübten, während vor dem Krieg in Mannheim und Heidelberg nur je ein Verein Hockey spielte.

Das Tempo dieser Gründerjahre und der Aufschwung setzten sich auch 1921 fort, denn die Abteilung unterhielt damals einen Spielbetrieb von 6 Herrenmannschaften - eine stolze Leistung angesichts der Tatsache, dass immer noch kein eigener Platz vorhanden war und der Kreis unserer Gegner immer größer wurde.

1. Herren (1921)
1. Herren (1921)

Im Herbst des Jahres 1921 war es dann endlich soweit: Die Abteilung konnte einen Hockeyplatz ihr Eigen nennen. Aus diesem Anlass fanden Einweihungsspiele aller Mannschaften statt. Die I. Herrenelf kam dabei zu zwei Siegen über VFR 2:1 und Ruderclub Heidelberg 8:3. Eine Woche später hatte der HC Heidelberg zu seiner Platzeröffnung eingeladen: In einem dramatischen Spiel konnte unsere erste Mannschaft dem HCH, der in jenen Jahren beste deutsche Hockeyklasse darstellte, ein 4:4 Unentschieden abtrotzen.
So reihte sich in jenen Wochen des Herbstes 1921 ein Glanzpunkt an den anderen. Im Freundschaftsspiel gegen die Würzburger Kickers trennte man sich 1:1. Dazu die Würzburger Zeitung: "Kickers Würzburg hatte Sportbesuch aus Baden und zwar war es der bestbekannte Turnverein von 1846 Mannheim. Es war eines der besten Herrenhockey¬spiele, die man hier bisher sah".
Die fünfte Mannschaft reist nach Gernsbach und bringt einen 2:1 Erfolg mit nach Hause, außerdem wird in den Annalen zum ersten Mal von einem Schülerspiel berichtet, das unsere Buben mit 0:9 gegen TFC Ludwigshafen verloren. In diesem Jahr wurde aber auch Damenhockey in den Spielbetrieb mit einbezogen, was die Abteilung vor neue Aufgaben stellte.
Brachte das Jahr 1921 einen ausgesprochenen "Hockey-Boom" für unsere Abteilung, so ist es in den nächsten beiden Jahren etwas ruhiger geworden. Zwar wurden mit neuen Gegnern wie 1860 Frankfurt, Eintracht Frankfurt, Pirmasens und Bad Dürkheim die Schläger gekreuzt, Hauptmerkmal jener Zeit war jedoch, die Abteilung zu konsolidieren.


Damals hat sich die Abteilung eine Spielordnung gegeben, der wir folgende interessante Punkte entnehmen:
1. Ordnungsgebühren
a) Für unentschuldigtes Fernbleiben von einem Wettspiel M 100. -
b) Für Zuspätkommen bei einem Wettspiel M 75. -
c) Bei Tragen unvorschriftsmäßiger Kleidung M 50.-
2. Die Begleichung schuldiger Ordnungsgebühren ist Voraussetzung für die Aufstellung in einer Mannschaft.
3. Im Sport darf auf eigenen wie auf fremden Plätzen nicht geraucht werden.

Das Jahr 1924 ist wieder mit zahlreichen Höhepunkten gespickt. In der Zeit des größten wirtschaftlichen Chaos organisierte die Abteilung Fahrten mit zwei bzw. drei Mannschaften nach Hannover, Frankfurt und Stuttgart. Prominente Namen zieren den Terminkalender jener Jahre: Sportclub 80 Frankfurt, Etuf Essen, HCH, Bremer THC.

1. Damen (1953)
1. Damen (1953)

1. Herren (1953)
1. Herren (1953)

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